TL;DR
Ein KI-Levitationsvideo macht aus einem Foto einen kurzen, ruhigen Clip: Du hebst in einem sonnigen Zimmer vom Boden ab und schwebst in der Luft, Haare und Kleidung treiben, und kleine Gegenstände steigen um dich herum auf. Die Kamera kreist langsam um dich. Hochformat 9:16, eigener Ambient-Sound, kein Prompt nötig.
Was ist ein KI-Levitationsvideo?
Ein KI-Levitationsvideo ist ein kurzer Clip aus einem einzigen Foto, in dem du langsam vom Boden abhebst und in der Luft schwebst. Es ist die bewegte Version des Levitationsfotos, mit dem Fotografen seit Jahren experimentieren.
Für solche Fotos braucht man meist ein Stativ, viele Sprünge oder einen Hocker, den man hinterher in der Bildbearbeitung entfernt, und am Ende steht trotzdem nur ein eingefrorenes Bild. Ein Video zeigt das, was die Leute eigentlich sehen wollen: den Moment, in dem deine Füße den Boden verlassen und du weiter steigst.
Hier baut Wan 3.0 die ganze Szene aus deinem Foto. Du schreibst keinen Prompt und filmst nichts. Du lädst hoch, wählst Länge und Auflösung und bekommst einen Clip im Hochformat mit eigenem, verträumtem Sound.
Was passiert im Video?
- Das Zimmer: Du erscheinst in einem ruhigen Raum voller weichem Sonnenlicht.
- Das Abheben: Du löst dich langsam vom Boden, ohne Sprung und ohne sichtbare Stütze.
- Das Schweben: Du hängst in der Luft, während Haare und Kleidung treiben, als gäbe es keine Schwerkraft.
- Die Gegenstände: Kleine Dinge um dich herum beginnen ebenfalls zu schweben.
- Die Kamera: Eine langsame Kreisfahrt um dich herum hält die Stimmung ruhig und traumartig.
Der Ton entsteht zusammen mit dem Video: ein schwebender, verträumter Ambient-Klang ohne Sprache. Mit dem Foto einer weiteren Person teilt ihr euch die Szene zu zweit.
Nichts im Clip ist schnell oder laut. Er soll sich anfühlen wie ein stiller Moment aus einem Traum, deshalb passt er so gut zu langsamer Musik und kurzen Bildunterschriften.
Was unterscheidet es von einem Levitationsfoto?
Levitationsfotografie und ein KI-Levitationsvideo zielen auf dasselbe Gefühl, kommen aber auf ganz unterschiedlichen Wegen dorthin.
- Der klassische Sprung: Du springst wieder und wieder und hoffst, dass ein Bild dich am höchsten Punkt erwischt. Heraus kommt ein Standbild, und dein Gesichtsausdruck verrät oft den Sprung.
- Der Hocker- oder Stativtrick: Du legst dich auf einen Hocker, fotografierst danach den leeren Raum und retuschierst den Hocker weg. Das sieht sauber aus, kostet aber Zeit und etwas Bearbeitungsgeschick.
- Das KI-Levitationsvideo: Du lädst ein Foto hoch und bekommst das ganze Aufsteigen, treibende Haare, schwebende Gegenstände und eine bewegte Kamera. Kein Aufbau, keine Bearbeitung, und es bewegt sich.
Wenn du nur ein Standbild brauchst, kann ein angehaltenes Bild aus dem Video als Handy-Hintergrund oder Profilbild dienen, auch wenn die Seite in erster Linie für den Clip gemacht ist.
Ideen für dein KI-Levitationsvideo
- Ein ruhiges Profilvideo: eine kurze Schwebeszene, die mehr sagt als ein starres Profilbild.
- Stimmungsclip zu einem langsamen Song: dazu ein luftiger Track und eine einzeilige Bildunterschrift.
- „Main Character“-Moment: die langsame Kreisfahrt und das weiche Licht wirken wie aus einem Film.
- Zu zweit schweben: Füge ein zweites Foto hinzu und schwebt gemeinsam im selben sonnigen Zimmer.
- Traumtagebuch-Post: Schreib einen Traum dazu, an den du dich erinnerst, oder einen, den du gern hättest.
- Eine leise Überraschung: Mach eines für jemanden, der zugestimmt hat, die Hauptrolle zu spielen, und schick es ihm.
So bekommst du das beste Ergebnis
- Ein klares Gesicht: Ein scharfes Foto mit Blick zur Kamera hält deine Gesichtszüge genau.
- Gleichmäßiges Licht: Weiches Tageslicht passt zum sonnigen Zimmer und vermeidet harte Schatten im Gesicht.
- Zeig dein Outfit: Deine Kleidung schwebt im Clip mit, ein Foto, auf dem sie zu sehen ist, gibt dem Modell mehr Anhaltspunkte.
- Sonnenbrille und Mütze ab: Alles, was Gesicht oder Haare verdeckt, macht das Ergebnis weniger ähnlich.
- Keine starken Filter: Starke Weichzeichner oder Gesichtsformung können dein Aussehen im Video verändern.
- Eine Person pro Foto: Wenn ihr zu zweit schweben wollt, lade jedes Foto einzeln hoch.
Welche Länge und Auflösung solltest du wählen?
Abgerechnet wird pro Sekunde: 7 Credits in 480p, 13 in 720p und 28 in 1080p, das Pro-Mitgliedern vorbehalten ist. Das Standardvideo mit 5 Sekunden in 720p kostet 65 Credits, der genaue Preis wird vorher angezeigt und fehlgeschlagene Renderings werden automatisch erstattet.
Fünf Sekunden reichen für das Abheben und ein kurzes Schweben. Weil der Clip langsam und ruhig ist, geben längere Versionen der Kreisfahrt mehr Zeit und passen besser zu langsamer Musik.
| Auflösung | Länge | Credits | Ideal für |
|---|---|---|---|
| 480p | 5 s | 35 | Prüfen, wie dein Foto wirkt |
| 720p | 5 s | 65 | Das Standardvideo für Chats und TikTok |
| 720p | 10 s | 130 | Längeres Schweben mit mehr Kreisfahrt |
| 720p | 15 s | 195 | Ein ganzer Stimmungsclip zu langsamer Musik |
| 1080p | 5 s | 140 (Pro) | Scharfe Details in Haaren und Stoff |
| 1080p | 15 s | 420 (Pro) | Die längste und schärfste Version |
So postest du es auf TikTok, Reels und Shorts
- Lade das MP4 im Hochformat herunter. Es passt ohne Änderung zu TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts.
- Behalte den Ambient-Klang oder ersetze ihn durch einen langsamen, luftigen Sound aus der Musikbibliothek der Plattform.
- Halte die Bildunterschrift kurz, damit sie den Schwebemoment nicht verdeckt.
- Nutze das KI-Label der Plattform, falls es eines gibt, damit dein Publikum weiß, dass das Video generiert ist.
- Poste es als Antwort oder Fortsetzung zu einem deiner Beiträge, um eine andere Seite deines Accounts zu zeigen.
Du kannst es auch direkt an Freunde oder in einen Gruppenchat schicken. Es ist ein normales MP4 und läuft in Messengern wie jedes andere Video.